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Mit dem Jeep über Fuerteventura

Gut durchgeschüttelt über die Insel

Eine der Inseln des Ewigen Frühlings, den Kanaren, ist Fuerteventura im Osten des Archipels zwischen Gran Canaria und Lanzarote.

Fuerteventura ist eine langgezogene Insel, an der längsten Stelle 100 km und an der breitesten 31 km. Die Insel ist sehr dünn besiedelt.

Hier ganz in der Nähe von Afrika kann man fast von einer Sahara im Atlantik sprechen, so endlos weit sind die wundervollen Strände.
Die Landschaft ist nicht übermäßig üppig bestückt, aber es gibt auch hier einige sehr interessante Pflanzen und Tiere.

Wenn Sie als Otto-Normal-Tourist die Insel erkunden wollen, dann reicht meist ein ganz normales Auto als Fortbewegungsmittel.
Allerdings gibt es ein paar überaus reizvolle Stellen, die man nur mit einem dafür geeigneten Fahrzeug erreichen kann – nämlich einem Geländewagen oder Jeep.

Es gibt wundervolle Angebote an geführten Jeeptouren, so eine Gelände-Safari im Norden von Caleta de Fuste aus nach Corralejo und dann sogar weiter mit der Fähre nach Lanzarote.

Eine Jeep-Safari im Süden der Insel bringt Sie zum südlichsten Teil von Fuerteventura zum Leuchtturm von Jandia und nach Puertito, dem Ort mit den kleinen Fischerhütten und einer heimeligen alten Kneipe.
Weiter geht es dann über eine Kammhöhe mit einem malerischen Blick über die unberührten Strände von Cofete.
Hier können Sie zwar nicht Baden – dafür ist die Strömung zu stark, aber es ist einfach wunderschön.
Übrigens gibt es hier im Gegensatz zur restlichen Insel eine sehr fruchtbare Landschaft.

Sie müssen natürlich nicht eine der geführten Jeep-Touren mitmachen.
Mit dem Jeep auf eigene Faust über die Insel zu brausen bringt mindestens ebenso viel Spaß und vielleicht noch mehr. Sie sind nicht angewiesen auf die Gruppe und können einfach an den Stellen, die Ihnen am besten gefallen, länger verweilen.
Allerdings sollten Sie schon vorsichtig sein. Es gibt Stellen, die sind sogar für die Fahrt mit dem Jeep zu holprig und deshalb auch verboten.
Falls Sie trotzdem eine dieser verbotenen Wege fahren und etwa liegen bleiben, dann sollten Sie sich darüber klar sein – die entstehenden Kosten für die Bergung wird von keiner Versicherung übernommen.

Wenn Sie dann weiter Richtung Norden fahren, erreichen Sie bald El Cotillo an der Westküste und hier ist ein Schiff in der Nähe des Leuchtturms gestrandet, ähnlich wie früher die American Star, die aber inzwischen weggebracht wurde.

Eine recht abenteuerliche aber sehr schöne Sand- und Steinpiste führt Sie am Meer entlang bis hoch nach Corralejo. Wenn Sie sich einen Jeep leihen und diese Strecke fahren wollen, dann achten Sie auf den Vertrag.
Es gibt einige Mietwagenfirmen, die diese Strecke verbieten.
Aber für jeden, der das Abenteuer liebt und sich so richtig durchschütteln lassen will lohnt es sich.
Und auf dieser Strecke finden Sie dann ab und zu die Zelte von Abenteurern, die hier unter den einfachsten Bedingungen eine Art Aussteigerurlaub verbringen.

Den Leuchtturm an der Südspitze von Fuerteventura – Morro Jable – erreichen Sie auch nur mit dem Jeep und dort haben Sie dann wohl den schönsten Blick auf das Meer und die untergehende Sonne.

Wenn Sie auf eigene Faust fahren, dann achten Sie darauf ein technisch einwandfreies Fahrzeug zu mieten.
Alle mehr oder weniger ungeübten Jeepfahrer sollten sich aber doch in die Hände von ortskundigen Führern begeben und eine der angebotenen Jeep-Safaris buchen.
Da sind Sie dann – auch bei Pannen – auf der sicheren Seite.

Zusammenfassend ist zu sagen, eine Fahrt mit dem Jeep über die Insel Fuerteventura – ob allein oder geführt – ist ein unvergessliches Abenteuer.